Bayerns erste Gelbfieberimpfstelle

in München

Die Praxis Dr. Frühwein ist eine der ersten Gelbfieberimpfstellen in Europa und die erste in München.

Von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) werden nur Institutionen mit besonderer Qualifikation zur Gelbfieberimpfung zugelassen.
Dies hat Gründe in der Gefährlichkeit der Krankheit Gelbfieber, im früher sehr schwierigen Umgang mit dem Impfstoff und dem Bemühen, höchstmögliche Sicherheit für die betroffenen Personen zu garantieren. Ausführende Behörden in Deutschland sind die entsprechenden Ministerien der Bundesländer.

Bereits 1947 erhielt Dr. Friedrich Frühwein, der Gründer der bestehenden Praxis Dr. Frühwein und Partner, die Genehmigung zur Impfung gegen Gelbfieber.

Damit begründete er die Praxisspezialität für

  • Reiseimpfungen jeglicher Art
  • Reisemedizin einschließlich Malariavorbeugung
  • Tropenmedizin mit Tropenvor- und Tropennachuntersuchungen

Gelbfieber oder Schwarzes Erbrechen ist eine virale Infektionskrankheit, die von Stechmücken in tropischen und subtropischen Regionen Afrikas und Südamerikas übertragen wird. Fieber, Übelkeit und Schmerzen klingen nach einigen Tagen wieder ab. Bei schweren Verläufen kommt es aber auch zu mitunter tödlichen Leberschädigungen, Gelbsucht oder einer Störung der Blutgerinnung. Nach WHO-Schätzungen erkranken jährlich etwa 200.000 Menschen an Gelbfieber, wobei die Krankheit in 15% der Fälle tödlich verläuft. Dabei entfallen 90% der Infektionen auf den afrikanischen Kontinent.

Da keine Therapie gegen Gelbfieber bekannt ist, ist die von Max Theiler entwickelte Gelbfieberimpfung umso wichtiger. Sie gilt als sehr sicher und effektiv. Der Lebendimpfstoff Stamm 17D wurde 1937 von Theiler von einem in Ghana Verstorbenen isoliert und wird seitdem in bebrüteten Hühnereiern vermehrt. In seltenen Fällen kommt es bei der Impfung zu grippeähnlichen Symptomen.

Der Impfstoff darf laut WHO Kleinkindern erst ab neun Monaten verabreicht werden. Bei Erwachsenen ab 60 Jahren wächst das Risiko schwerer Nebenwirkungen, weshalb zuvor ihre Konstitution geprüft werden muss. Auch bei Schwangeren muss eine Risiko-Nutzen-Abwägung vorgenommen werden, bei Erkrankungen des Thymus sollte auf eine Gelbfieberimpfung verzichtet werden.

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