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Reisemedizin & Tropenmedizin
Infektiologie / Impfungen
Allgemeinmedizin
Gelbfieberimpfstelle
Varizellen sind weltweit verbreitet. In Deutschland werden etwa 700.000 Erkrankungen pro Jahr angenommen. Windpocken sind äußerst ansteckend und stellen eine Erstinfektion mit Varizellen-Zoster-Virus dar. Die Übertragung erfolgt über virushaltige Tröpfchen, die beim Atmen oder Husten ausgeschieden werden.
Impfung: Lebendimpfstoff, abgeschwächter Lebendvirus, Injektion in den Muskel. Die Impfung kann auch als Kombinationsimpfung gegen Masern, Mumps, Röteln, Varizellen (MMRV) durchgeführt werden.
Wer soll sich impfen?
„Empfänglich“ bedeutet: bisher keine Windpockenerkrankung, keine Impfung und bei Laborbestimmung keinen Nachweis spezifischer Antikörper.
Zeitpunkt der Impfung: Eine Einzelimpfung bei Kindern vor dem vollendeten 13. Lebensjahr; bei Kindern ab 13 Jahren, Jugendlichen und Erwachsenen zwei Impfungen im Abstand von mindestens 6 Wochen.
Bei Verwendung des 4-valenten Impfstoffes MMRV sind immer 2 Impfinjektionen notwendig.
Häufige Impfreaktionen: Gelegentliche Rötung und Schwellung an der Impfstelle – eher bei Erwachsenen nach der zweiten Impfung, leichtes Fieber.
Gelegentlich kann es zu Symptomen einer leichten „Impfkrankheit“ (Fieber mit einem schwachen windpockenähnlichen Hautausschlag) kommen. Alle diese Erscheinungen sind nur vorübergehend.