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Reisemedizin & Tropenmedizin
Infektiologie / Impfungen
Allgemeinmedizin
Gelbfieberimpfstelle
In Deutschland werden von Zecken im wesentlichen zwei Erkrankungen übertragen, zum einen die von Bakterien (Borrelien) verursachte Borreliose (Lyme-Erkrankung), die Haut, Gelenke, das Herz und das Nervensystem befallen kann und zum anderen die von Viren verursachte FSME (Früh-Sommer-Meningo-Encephalitis). Durch FSME kann es zur Erkrankung von Hirnhaut, Gehirn und Rückenmark kommen.
Impfung: Inaktiviertes FSME-Virus, Injektion in den Muskel
Wer soll sich impfen? Personen, die sich in FSME-Risikogebieten aufhalten und dort verhaltensbedingt (Berufsausübung, Freizeitaktivitäten) gegenüber Zecken exponiert sind. Weitere Risikogebiete in Deutschland liegen in Baden-Württemberg, Hessen, Thüringen sowie Rheinland-Pfalz.
Zeitpunkt der Impfung: Bevorzugter Impftermin ist die kalte Jahreszeit, damit bis zum Beginn der nächsten „Zeckensaison“ ein wirksamer Impfschutz aufgebaut wird. Für einen Grundschutz sind drei Impfdosen in bestimmten Abständen notwendig.
Nach 3-5 Jahren soll die Impfung bei fortbestehendem Infektionsrisiko durch eine einzelne Impfdosis aufgefrischt werden.
Häufige Impfreaktionen: In ca. 10% leichtes bis mäßiges Fieber, Schmerzen an der Einstichstelle, Kopfschmerzen, bei ca. 1% vorübergehende Gelenk- und Muskelschmerzen.
Hinweis! Zu Risikogebieten in anderen europäischen Ländern fragen Sie Ihren Arzt oder das Gesundheitsamt. Hier erhalten Sie auch Auskünfte zur Impfung im Kindesalter, zu Möglichkeiten der Vermeidung von Zeckenstichen usw.