Essen und Trinken in tropischen Ländern
Prinzipiell muss man in den Tropen immer damit rechnen, dass durch Speisen und Getränke Krankheiten übertragen werden können. Dazu gehören die harmlosen Durchfallerreger, aber auch gefährliche Keime wie Amöben (Ruhr), Salmonellen(Typhus), Cholera und insbesondere die Hepatitis-A-Viren (Infektiöse Gelbsucht).
Der englische Slogan "
Cook it, boil it, peel it, or forget it" hat immer noch Gültigkeit. Neben Ungekochtem und Ungeschältem ist besonders Speiseeis oder frischer Salat (Düngung!) zu meiden.

Auch das Eis in den Drinks kann Infektionen übertragen.
Bei den sog. Garküchen geht die Gefahr weniger von den heißen Speisen als vielmehr vom Geschirr und den Getränken aus.
Gerade am Anfang des Urlaubs sollte man nicht zu viel essen und trotz der Verlockungen eines Buffets die Speisen und Getränke sorgfältig auswählen. Die Säurebarriere des Magens ist der wirksamste Schutz vor Darminfektionen.
Besonders in den Tropen wird häufig Alkohol in übergroßen Mengen genossen. Hierdurch kann auch die Wirksamkeit der gleichzeitig eingenommenen Malariaprophylaxe vermindert werden.