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Verhalten und Tipps auf Reisen

Das richtige Verhalten und das richtige Zubehör trägt ebenso zum sicheren Reisen bei wie die Reiseimpfungen und die Malariaprophylaxe. Die Auswahl ist ganz individuell nach Art, Umfang und Reiseziel zu treffen. Wir beraten Sie gerne und unterstützen Sie bei der Auswahl. Auf dieser Seite erhalten Sie auch wichtige Verhaltensregeln für Ihre Gesundheit auf Reisen.

Wir empfehlen Ihnen Lauche & Maas für Ihre Reiseausrüstung

Bei Lauche und Maas erhalten Sie Ausrüstung, Beratung und vieles mehr für Ihre Reise

  • Mückenschutz
  • Sonnenschutz
  • Desinfektion/Reiseapotheke
  • Quallen
  • Trinkwasserdesinfektion
  • Versicherungen, insbesondere Rückhol- und Krankenversicherung für das Ausland

Auch hierzu erhalten Sie schriftliches Informationsmaterial in unserer Praxis.

Malaria auf Fernreisen

Tansania ist ein beliebtes Reiseziel der Deutschen. Safari, manchmal mit Besteigung des Kilimandscharo. Im August kommt Michael S. mit hohem Fieber kurz nach Aufenthalt dort in die Praxis. Im Mikroskop finden wir die kleinen Ringchen: Malaria Tropica, die gefährlichste und häufigste Form der Malaria: Einweisung ins Krankenhaus und vollständige Erholung nach wenigen Tagen.

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Die optimale Reiseapotheke

Der Umfang der Reiseapotheke richtet sich nach
  • der Art des Reisens: Hotel-Bade-Urlaub oder Treckingtour
  • dem Reiseziel: Seuchensituation, Hygienestandard
Eine individuelle Ergänzung der Reiseapotheke ist notwendig, wenn Vorerkrankungen bestehen.
Wir stellen gerne eine individuelle Reiseapotheke für Sie zusammen. Hierzu können Sie sich auch unserer "Patienteninformation Reiseapotheke" bedienen.

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Wichtige Ratschläge für Flugreisen

Prinzipiell sind Flugreisen sehr schonend und ungefährlich, so dass eigentlich fast jeder uneingeschränkt flugtauglich ist.

Neben bestimmten chronischen Erkrankungen mit eingeschränkter Leistungsfähigkeit von Herz und Lunge, beeinträchtigen lediglich schwere Akuterkrankungen wie Herzinfarkt oder Hirnschlag die Flugfähigkeit.
Starke Erkältungen können die Fähigkeit zum Druckausgleich deutlich mindern, was beim Start und Landung zu starken Schmerzen oder sogar bis zum Einriss im Trommelfell führen kann. Hier können vorbeugend Nasentropfen gute Dienste leisten.

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Allgemeine Ratschläge für Ihre Reise

  • Binnengewässer in den Tropen wegen Bilharziosegefahr meiden.
  • Festes Schuhwerk hilft Gifttierbisse zu vermeiden. Schuhe vor dem Anziehen kontrollieren!
  • Keine Straßen- oder Wildtiere berühren. Z.B. Tollwutgefahr!
  • Schutz vor Mückenstichen, nicht nur wegen der Malariagefahr.
  • Safer Sex, da HIV und Hepatitis in den tropischen Ländern sehr verbreitet ist.
   

richtiges Verhalten bei Sonne und Hitze

Insbesondere am Urlaubsanfang sollte man besonders vorsichtig im Umgang mit Hitze und der ungewohnt starken Sonneneinstrahlung sein. Auf regelmäßige Anwendung von Lichtschutzmitteln sowie, wenn überhaupt, zeitlich streng begrenztes Sonnenbaden, ist zu achten.
Die Empfindlichkeit gegenüber der Sonneneinstrahlung ist individuell unterschiedlich und vom Hauttyp abhängig. Insgesamt bedeutet eine starke Bestrahlung immer ein zusätzliches Hautkrebsrisiko sowie ein vorzeitiges Altern der Haut.

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Was tun bei Durchfall und Erbrechen?

Magen-Darmstörungen gehören zu den häufigsten Erkrankungen bei einem Aufenthalt in den warmen Ländern und sind nicht sicher zu vermeiden. Man muss die unkomplizierte Gastroenteritis (Montezumas Rache) von den gefährlichen, durch Nahrung übertragenen Krankheiten, wie Hepatitis A (infektiöse Gelbsucht), Cholera, Typhus, Paratyphus, Amöbenruhr oder Shigellenruhr unterscheiden.

Erstere dauert etwa 2 bis 5 Tage. Selten erfolgen mehr als 5 Stuhlentleerungen pro Tag. Länger anhaltende, starke Durchfälle mit Blut oder Schleim sowie Fieber geben Anlass zu Besorgnis. Ein Arzt sollte konsultiert werden.

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Essen und Trinken in tropischen Ländern

Prinzipiell muss man in den Tropen immer damit rechnen, dass durch Speisen und Getränke Krankheiten übertragen werden können. Dazu gehören die harmlosen Durchfallerreger, aber auch gefährliche Keime wie Amöben (Ruhr), Salmonellen(Typhus), Cholera und insbesondere die Hepatitis-A-Viren (Infektiöse Gelbsucht).

Der englische Slogan "Cook it, boil it, peel it, or forget it" hat immer noch Gültigkeit. Neben Ungekochtem und Ungeschältem ist besonders Speiseeis oder frischer Salat (Düngung!) zu meiden.

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KW 04 / 2012: Epidemiologische Informationen

Legionellose in Spanien
Aus einem Hotel in Calpe, einem Touristenort in der Provinz Alicante, an der Costa Blanca in Spanien werden vier bestätigte Fälle von Legionellose, ein wahrscheinlicher Fall und 16 Verdachtsfälle gemeldet. Der erste Erkrankungsfall war am 16. Januar aufgetreten, weitere Erkrankungsfälle bei Gästen des Hotels sind damit nicht auszuschließen. Die Gesundheitsbehörden untersuchen, welcher Zusammenhang zwischen dem Hotel und der Erkrankung liegt. Sie weisen alle Gäste darauf hin, bei Zeichen eines Infekts der  tiefen Atemwege eine Legionellose differenzialdiagnostisch auszuschließen (ProMED; 22. Januar 2012).

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