Gelbfieber: Gelbfieberimpfung in München

Gelbfieber ist eine äußerst gefährliche Viruserkrankung, die durch Mücken übertragen wird. Damit ist für den Reisenden kein 100%iger Schutz möglich. Die Gelbfieberimpfung sollte bei Reisen in südliche Länder unbedingt berücksichtigt werden. Wir beraten Sie gerne zur Gelbfieberimpfung in unserer Praxis in München.

Das Gelbfiebervirus gehört zu den Flaviviren und zu den Erregern von sog. hämorrhagischem Fieber. Dies sind Erkrankungen bei denen es zu Blutungen kommt. Die Sterblichkeitsraten, die angegeben werden, liegen zwischen 30 und 60%.

Gelbfiebererkrankungen kommen in Ländern Südamerikas sowie Panama und weiten Teilen des mittleren Afrikas vor.

Die Gelbfieberimpfung wird für Reisende z.B. nach Südamerika oder Afrika empfohlen.

Teilweise wird das Zertifikat sogar bei Einreise verlangt. Dies ist besonders dann der Fall, wenn man aus einem sogenannten „infizierten“ Land einreist. Dies sind meistens Nachbarländer, bzw. sehen diese sich so an. Leider helfen manchmal die offiziellen Bestimmungen nur wenig, da man bei Einreise manchmal der Willkür des Personals ausgesetzt sein kann. Hier ist im Zweifelsfall eine Gelbfieberimpfung in Deutschland unter den gesicherten Bedingungen vorzuziehen. Insbesondere bei Schiffsreisen ist ein gültiges Gelbfieberzertifikat oft unverzichtbar, um Landausflüge machen zu können.

Die Gelbfieberimpfung ist also teilweise eine Pflichtimpfung und der Impfausweis sollte immer im Handgepäck mitgenommen werden. Neben der Gelbfieberimpfung ist heute nur noch die Impfung gegen Meningokokken eine Pflichtimpfung.

Der Gelbfieberimpfstoff, der heute verwendet wird, geht auf eine Entwicklung von Max Theiler am Rockefellerinsititut etwa 1937 zurück. Dafür erhielt er 1951 den Nobelpreis. Die heutigen Impfstoffe sind sehr gut verträglich.

Bei der Gelbfieberimpfung sollte man keine Allergie gegen Hühnereier aufweisen und danach keinen ausgiebigen Sport betreiben. Bei Reisenden über 60 Jahren sollte die Indikation zur Gelbfieberimpfung besonders sorgfältig gestellt werden. Die Impfung ist insgesamt sehr gut verträglich.

Besondere Vorsicht ist geboten bei einer Hühnereiweißallergie und bei akuten Infekten sowie älteren Personen bei Erstimpfung..

Nur autorisierte Impfpraxen dürfen die Impfung gegen Gelbfieber durchführen. Dies sind die sogenannten Gelbfieberimpfstellen.

Bereits 1947 erhielt Dr. med. Friedrich Frühwein die offizielle Genehmigung zur Gelbfieberimpfung und wurde somit zur Gelbfieberimpfstelle Nr. 1 in Bayern und in München.


Zertifizierte Qualität
Zertifizierte Qualität
KW 04 / 2012: Epidemiologische Informationen

Legionellose in Spanien
Aus einem Hotel in Calpe, einem Touristenort in der Provinz Alicante, an der Costa Blanca in Spanien werden vier bestätigte Fälle von Legionellose, ein wahrscheinlicher Fall und 16 Verdachtsfälle gemeldet. Der erste Erkrankungsfall war am 16. Januar aufgetreten, weitere Erkrankungsfälle bei Gästen des Hotels sind damit nicht auszuschließen. Die Gesundheitsbehörden untersuchen, welcher Zusammenhang zwischen dem Hotel und der Erkrankung liegt. Sie weisen alle Gäste darauf hin, bei Zeichen eines Infekts der  tiefen Atemwege eine Legionellose differenzialdiagnostisch auszuschließen (ProMED; 22. Januar 2012).

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