Patienteninformationen

Hier präsentieren wir Ihnen interessante Aspekte unserer Praxisschwerpunkte und wichtige Patienteninformationen, insbesondere auf dem Gebiet der Reisemedizin, des Impfwesens und der Infektiologie.

Unser Konzept der "integrierten Prävention" mit dem speziellen Check up der
Praxis Dr. Frühwein und Partner wird ebenso berücksichtigt.

EHEC Keine Panik! - Ein genereller Kommentar

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EHEC schwappt über Deutschland, zumindest im Norden. Die Panik schwappt über ganz Deutschland und das Ausland, gipfelnd in der Empfehlung einer EU-Behörde, sich nach Besuch in Deutschland auf EHEC-Symptome zu beobachten.

So tragisch die relativ vielen Todesfälle (04.06.2011: 17) und schweren Krankheitsverläufe sind, so schwierig die Lage für die lokalen Krankenhäuser ist, sollten wir doch als Lehre aus dem Ganzen unseren Umgang mit derartigen Risiken hinterfragen.

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Impfungen gegen Hepatitis A und Hepatitis B

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Worin besteht der Unterschied?
Die Hepatitis A heilt in der Regel aus und wird durch kontaminierte Lebensmittel (v.a. Fische, Meeresfrüchte, Schalentiere) und von Mensch zu Mensch (Kontakt- und Schmierinfektion) übertragen. Insbesondere im Alter sind schwere und langwierige Verläufe möglich. Hepatitis A ist in den Tropen sehr verbreitet. Eine Vermeidung durch Verhalten ist praktisch nicht möglich. Hepatitis A ist eine häufige Gefahr.
Die Infektion mit Hepatitis B – Viren kann dagegen chronisch werden und es gibt derzeit keine ursächliche Therapie. Sie wird durch Kontakt mit infiziertem Blut (z.B. durch eine offene Wunde bei Versorgung eines Verletzten), Bluttransfusionen, medizinische Versorgung (Spritzen, Infusionen) im Ausland mit niedrigem hygienischem Standard oder ungeschützten Sexualverkehr mit infizierten Personen übertragen.

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Schweinegrippe: mindestens 3 Tote in Deutschland

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Wie groß ist die Gefahr wirklich?

Aktuell wird von 3 Todesfällen aufgrund der so genannten Schweinegrippe berichtet.
Dies ist weder überraschend noch derzeit besonders besorgniserregend.

Derzeit mehren sich die Erkältungskrankheiten und auch die gemeldeten Fälle an Influenza (Grippe). Ein Teil davon ist die H1N1-Grippe, die letztjährige Schweinegrippe.

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Cholera in Haiti

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Die Cholera gilt als eine der großen Geißeln der Menschheit schon seit sie 1817 in Indien wütete. Der Erkrankte erleidet extreme Durchfälle, weshalb sie auch als „Morgenländische Brechruhr bezeichnet wurde. Ohne ärztliche Flüssigkeitszufuhr trocknet der Körper extrem aus. Damit kommt es unbehandelt in bis zu 70% der Fälle zum Tode. Die Ansteckung erfolgt über kontaminiertes Trinkwasser, seltener auch über Speisen und Tröpfcheninfektion.

Beim Ausbruch 1854 in München sorgte Max von Pettenkofer über reine Hygienemaßnahmen für eine Eindämmung der gefährlichen Seuche. Auch heute noch ist die Hygiene der maßgebliche Faktor zum Schutz vor Infektionskrankheiten – neben den Impfungen.

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Malaria auf Fernreisen: Malaria in Mali

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Schön waren die zwei Wochen Urlaub beim Freund in Mali im Sommer diesen Jahres. Weniger schön empfand Johanna M. (Name geändert) das Fieber mit Schüttelfrost beginnend einen Tag vor Rückreise, das auch nach Heimkehr nicht besser werden wollte. Noch weniger schön waren die kleinen Ringchen, die wir dann unter dem Mikroskop im Blutausstrich fanden: Malaria Tropica, die gefährlichste und häufigste Form der Malaria: Einweisung ins Krankenhaus und vollständige Erholung nach wenigen Tagen.

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Empfehlungen der STIKO für 2010

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Die aktualisierten Impfempfehlungen wurden im Epidemiologischen Bulletin 30/2010 veröffentlicht und sind über die Internetseite des Robert-Koch-Instituts (www.rki.de) abrufbar. Sie sind jedoch noch nicht automatisch Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen.

Der gemeinsame Bundesausschuss (GBA) muss nun innerhalb der nächsten 6 Wochen diese Empfehlungen in die geänderten Impfrichtlinien übernehmen, erst dann sind sie GKV-Leistungen.

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Grippeimpfung 2010 / 2011

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Mit großer Sorge beobachten Fachleute die zunehmende Sorglosigkeit gegen Infektionskrankheiten. Diese wurde wahrscheinlich auch durch den relativ leichten Verlauf der sog. Schweinegrippe mit gefördert, obwohl die absoluten Zahlen mit 253 Toten in Deutschland nicht zu bagatellisieren sind.

Die Influenza oder Grippe ist eine schwere, teilweise lebensbedrohliche Erkrankung, im Gegensatz zur einfachen Erkältung.

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Influenza H1N1, Schweinegrippe, Grippeimpfung

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Am 10.08.2010 wurde die Pandemie der sogenannten Schweinegrippe von der WHO für beendet erklärt. Es finden noch vereinzelte Krankheitsausbrüche, derzeit hpts. in Südostasien statt.

Was ist wirklich passiert, wie empfindet die Bevölkerung und welche Schlüsse sind daraus zu ziehen?

Zunächst die Ausgangslage:
Am 24.04.2009 wurde ein neues Grippevirus H1N1 isoliert, welches das schon seit Jahren angekündigte Pandemievirus hätte sein können (damalige Sichtweise) und dann ja auch war, wenngleich mit relativ geringer Gefährlichkeit (heutige Sichtweise).

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Die Nachfrage wächst mit der Reiselust

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Die Reisebüros in Deutschland haben die Wirtschafts- und Finanzkrise offenbar überwunden, lässt eine aktuelle Umfrage des Marktforschungsunternehmens GfK Travel Insights erkennen. Im Vergleich zum Vorjahr verzeichnen sie für die laufende Sommersaison ein Umsatzplus von 6%. Die meisten Buchungen entfallen in diesem Jahr auf Urlaubsländer am Mittelmeer. Die Türkei und Ägypten sind stark nachgefragt, während Griechenland und Portugal Buchungsrückgänge verzeichnen. Wachstumsstark im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zeigen sich auch Fernreisen mit einem Zuwachs von 11%.
Vielversprechend sind derzeit bereits die Vorausbuchungen für die kommende Wintersaison 2010/2011. Bei den Frühbuchern sind in diesem Winter Ziele im östlichen Mittelmeer (+16%) und Fernreisen (+5%) die Favoriten.

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Krankenkassen: Erstattung von Reiseimpfungen

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Meist erstatten die Krankenkassen die von der STIKO vorgeschlagenen Impfungen für den Regelfall. Dies sind überwiegend die Kinderimpfungen und die Impfungen zur Auffrischung bei Erwachsenen.

Beruflich erforderliche Impfungen werden vom Arbeitgeber übernommen.

Inzwischen sind zahlreiche gesetzliche Krankenkassen dazu übergegangen Reiseimpfungen für Fernreisende zu erstatten.

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Patienteninformation: Reisen mit Kindern

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Mit den heutigen Verkehrsmitteln ist das Reisen mit Kindern relativ unkompliziert möglich. Die Beratung zur Reise muss hier ganz individuell erfolgen.

Reiseziel:
Mit großer Sorgfalt sollte man ein dem Alter der Kinder angemessenes Reiseziel wählen. Auch hierbei kann der erfahrene Reisemediziner wertvolle Unterstützung leisten. Grundsätzlich soll man nicht nur seine eigenen Interessen sondern auch die des Kindes berücksichtigen. Es gibt meist Ziele, an denen beide Seiten Spaß finden und die Sicherheit des Kindes weitestgehend gewährleistet ist. Auch die ärztliche Versorgung am Zielort ist ein Gesichtspunkt bei Reisen mit Kindern.

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