KW 40/2009: Epidemiologische-Informationen

Dengue-Fieber in Guatemala
In der guatemaltekischen Provinz Izabal an der Karibikküste sind im Rahmen des aktuellen Dengue-Fieberausbruchs mehr als 115 Personen an Dengue-Fieber erkrankt. In den letzten Wochen sind bis zu 8 Patienten, vorwiegend Kinder, an der hämorrhagischen Verlaufsform des Dengue-Fiebers verstorben. 16 der Patienten haben demnach ein Dengue Hämorrhagisches Dengue-Fieber entwickelt. Reisende nach Guatemala und insbesondere in die Provinz Izabal sollten vor Reiseantritt über das erhöhte Infektionsrisiko informiert werden und ganztägig Maßnahmen zum Schutz vor Stechmücken (individuelle Stechmücken-Expositionsprophylaxe) durchführen (ProMED, 22. September 2009).
Dengue-Fieber in El SalvadorIn dem mittelamerikanischen Staat El Salvador sind seit Jahresbeginn rund 2.500 Erkrankungsfälle von Dengue-Fieber gezählt worden. Dies ist eine Zunahme um 50% gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Auch die Zahl der hämorrhagischen Verlaufsformen haben entsprechend um 18 auf insgesamt in diesem Jahr 45 Fälle zugenommen. Nach den Angaben der Gesundheitsbehörden zirkulieren alle vier Virustypen in El Salvador. Bisher sind 3 Patienten in El Salvador am Dengue Hämorrhagischen Fieber verstorben, darunter zwei Säuglinge und ein 19jähriger Mann. Reisende nach El Salvador sollten vor Reiseantritt über das erhöhte Infektionsrisiko informiert werden und ganztägig Maßnahmen zum Schutz vor Stechmücken (individuelle Stechmücken-Expositionsprophylaxe) durchführen (ProMED, 22. September 2009).
Dengue-Fieber in Florida, USAAuf den Florida vorgelagerten Key West Inseln sind 3 autochthone Fälle von Dengue-Fieber bei einem Touristen und zwei Bewohnern aufgetreten. Nach Angaben der zuständigen Gesundheitsbehörden handelt es sich um die ersten autochthonen Dengue-Fieberfälle auf den Keys seit rund 40 Jahren. Die genaue epidemiologische Situation ist bisher unklar. Nach aktuellen Kenntnissen besteht für Reisende auf das Festland Floridas kein erhöhtes Infektionsrisiko. Bei Reisen auf die Keys sollten bei erhöhten Stechmücken-Populationen Maßnahmen zum Schutz vor Stechmücken (individuelle Stechmücken-Expositionsprophylaxe) durchgeführt werden (ProMED, 22. September 2009).
Dengue-Fieber auf den PhilippinenAuf mehreren Inseln der Philippinen sind Dengue-Fieberausbrüche gemeldet worden. In der Provinz Cordillera, im Norden der Insel Luzon, sind mehrere Städte betroffen. Hier wurde in den betroffenen Regionen ein Anstieg der gemeldeten Erkrankungsfälle von 30 bis zu 100% zum Vergleichszeitraum des Vorjahres registriert. In der Verwaltungsregion Western Visayas auf der Insel Panay wird ebenfalls über einen Ausbruch berichtet. Mehr als 200 Erkrankungsfälle wurden bisher gezählt. Die betroffenen lokalen Gesundheitsbehörden haben nun auch Hilfe Von der Zentralregierung angefordert und der philippinische Präsident hat nun auch mit entsprechenden Aufrufen an die betroffene Bevölkerung appelliert. Reisende auf die genannten Inseln der Philippinen sollten ganztägige Maßnahmen zum Schutz vor Stechmücken (individuelle Stechmücken-Expositionsprophylaxe) durchführen (ProMED, 22. September 2009).
Pferdeenzephalitis in den USAIn den östlichen Bundesstaaten der USA wird in diesem Jahr eine hohe Aktivität der Östlichen Pferdeenzephalitis beobachtet. Namentlich sind die folgenden US-Bundesstaaten allein in der aktuellen Woche betroffen: Massachusetts (ein Pferd), Maine (ein Pferd, Fasane), New Hampshire (ein Emu), Rhode Island (ein Pferd) und New York (ein Mensch). Der aktuelle menschliche Erkrankungsfall ist der erste im US-Bundesstaat New York seit mehr als 25 Jahren. Die Östliche Pferdeenzephalitis ist die gefährlichste Form der amerikanischen Pferdeenzephalitiden mit einer Letalitätsrate von bis zu 30%. Das verursachende Virus wird durch Stechmücken übertragen. Reisende in den Osten der USA sollten in Regionen mit erhöhten Stechmücken-Populationen eine individuelle Stechmücken-Expositionsprophylaxe durchführen (ProMED, 26., 29., 30. September, 1., 2. Oktober 2009).
Östliche Pferdeenzephalitis in KanadaIn der kanadischen Provinz Nova Scotia im Osten Kanadas ist erstmalig ein Fall von Östlicher Pferdeenzephalitis aufgetreten. Aktuell ist das Ausmaß des Ausbruchs unklar. Es wurden mehr als 100 Dosen Impfstoff für Pferde geordert, um die lokale Pferdepopulation zu schützen. Die übertragende Stechmücken-Art und der ganze lokale Übertragungszyklus werden momentan in Kanada nicht verstanden. Das Risiko für Menschen ist schwierig abzuschätzen, scheint jedoch aktuell gering zu sein. Insbesondere Reisende in den Süden Nova Scotias sollten bei erhöhten Stechmücken-Populationen Maßnahmen zum Schutz vor Stechmücken (individuelle Stechmücken-Expositionsprophylaxe) durchführen (ProMED, 1. Oktober 2009).
Tollwut in IndonesienAuf der indonesischen Urlaubsinsel Bali breitet sich die Tollwut weiter aus. Aktuell wird ein erster menschlicher Erkrankungsfall aus dem Bezirk Tabanan gemeldet. Der Patient ist am Tag nach der Aufnahme in ein Krankenhaus verstorben. Der Patient war vom Hund des Nachbarn in einen Finger gebissen worden. Die Wunde war komplikationslos verheilt. Es handelt sich um den vierten Erkrankungsfall im Bezirk Tabanan, jedoch um den ersten Fall im Distrikt Penebel. Die Behörden gehen deshalb von einer weiteren Ausbreitung der Tollwut auf der Insel aus. Zudem kommt es zunehmend zu Engpässen bei der Versorgung mit modernen Impfstoffen. Reisende nach Bali sollten jeden direkten Kontakt mit Hunden vermeiden und im Fall eines entsprechenden Haut- oder Schleimhautkontakts sofort einen Arzt aufsuchen. Bei Aktivitäten mit erhöhtem Risiko eines Tierkontakts sollte eine präexpositionelle Impfung durchgeführt werden (ProMED, 26. September 2009).
Trichinose in LitauenIn der Region Vilnius in Litauen sind im Juni dieses Jahres mehr als 100 Menschen an Trichinose erkrankt. Der Ausbruch wurde jetzt erst bekannt. Untersuchungen ergaben jetzt, dass die Infektionsquelle Wildschweinwurst war, die von allen Erkrankten verzehrt worden war. Der Ausbruch wurde entdeckt, nachdem praktisch zeitgleich fünf Fälle der Erkrankung an die Gesundheitsbehörden gemeldet worden waren. Weitere Untersuchungen ergaben das Ausmaß und die Infektionsquelle des Ausbruchs. Grundsätzlich sollten daher Reisende vorsichtig sein beim Verzehr von nicht ausreichend behandelten Produkten aus Wildschweinfleisch (ProMED, 27. September 2009).
Tollwut in ChinaIm Rahmen eines Berichts teilte nun das chinesische Gesundheitsministerium mit, dass jährlich bis zu 40 Millionen Chinesen von Wild- oder Haustieren attackiert werden und damit einer Tollwut-Postexpositionsprophylaxe bedürfen. Pro Jahr werden rund 2.400 Todesfälle von Tollwut gezählt. Damit ist China nach Indien das Land mit der zweithöchsten Zahl von menschlichen Tollwut-Opfern weltweit. Besonders hohe Erkrankungszahlen bei Mensch und Tier finden sich in der Autonomen Republik Guangxi Zhuang und in den südlichen Provinzen Guizhou, Guangdong, Hunan und Sichuan. Reisende nach China und insbesondere in die genannten Provinzen sollten jeden direkten Haut- oder Schleimhautkontakt mit Hunden oder Tieren mit auffälligem Verhalten vermeiden und im Fall eines entsprechenden Kontakts sofort einen Arzt aufsuchen (ProMED, 28. September 2009).
Pest in der Demokratischen Republik KongoNach Angaben des ugandischen Gesundheitsministeriums tritt in der an den ugandischen Distrikt West Nile angrenzenden östlichen kongolesischen Provinz Orientale immer wieder die Beulenpest auf. Daraufhin haben jetzt die ugandischen Gesundheitsbehörden ein Bekämpfungsprogramm zur Eindämmung der Bubonenpest in der Grenzregion initiiert. Im Jahr 2008 waren in der Provinz West Nile in Uganda rund 100 Menschen an der Beulenpest erkrankt und mindestens 17 daran verstorben. Die Beulenpest wird durch Flohstiche auf den Menschen übertragen. Eine Ektoparasiten-Expositionsprophylaxe und v.a. die Vermeidung des Kontakts mit Ratten reduzieren das Infektionsrisiko deutlich (ProMED, 28. September 2009).
Krim-Kongo Hämorrhagisches Fieber in PakistanIm pakistanischen Abottabad sind zwei Menschen an einer hämorrhagischen Symptomatik erkrankt. Bei einem der beiden Patienten konnte Krim-Kongo Hämorrhagisches Fieber diagnostiziert werden. Die Ursache beim zweiten Patienten konnte bisher nicht geklärt werden. Die Teste auf Krim-Kongo Hämorrhagische Fieber waren nach Auskunft der Gesundheitsbehörden negativ. Das durch Zecken übertragene Krim-Kongo Hämorrhagische Fieber kommt in großen Teilen Pakistans vor. Betroffen ist insbesondere die Landbevölkerung. Die Infektion erfolgt durch infizierte Zecken oder durch direkten Kontakt mit virushaltigem Blut oder Fleisch infizierter Haustiere. Reisende nach Pakistan sollten jeden direkten Kontakt mit Zecken oder mit tierischem Blut oder Fleischprodukten vermeiden (ProMED, 28. September 2009).
Masern in SüdafrikaIn der südafrikanischen Stadt Johannesburg sind im September dieses Jahres schon rund 50 Fälle von Masern aufgetreten. Von Januar bis August des Jahres waren insgesamt nur 11 Erkrankungsfälle in der Stadt gezählt worden. Nach Angaben der Behörden ist ein Teil der Erkrankten geimpft, so dass z.T. von nicht wirksamen Impfstoffchargen auszugehen ist. Reisende nach Südafrika und insbesondere Johannesburg sollten über eine ausreichende Masern-Immunität verfügen (ProMED, 29. September 2009).
Gelbfieber in KamerunIn Kamerun ist seit 2007 wieder ein Fall von Gelbfieber bekannt geworden. Die Erkrankung eines 61jährigen nicht geimpften Patienten trat in der Südwest-Provinz des westafrikanischen Landes auf. Bisher ist nur ein einzelner Fall bekannt geworden. Seroprävalenz-Studien in der betroffenen Region laufen. Für Oktober ist eine Impfkampagne in der betroffenen Region geplant. Reisende nach Kamerun sollten über einen ausreichenden Immunschutz gegen Gelbfieber verfügen. Die internationalen Einreisebestimmungen sind zu beachten (ProMED; 2. Oktober 2009).
Röteln in Bosnien und HerzegowinaSeit März dieses Jahres wird in Bosnien und Herzegowina ein Ausbruch mit Röteln beobachtet. Im Zeitraum von März bis Juli waren rund 350 Erkrankungsfälle gemeldet worden. Es konnte aus Virusisolaten der Serotyp 2B bestimmt werden. Aktuell werden pro Woche noch rund 4 Erkrankungsfälle gemeldet, so dass die Behörden von einer weitergehenden Aktivität des Ausbruchs ausgehen. Aktuell wird von Impflücken in der betroffenen Bevölkerung ausgegangen, die durch entsprechende Kampagnen geschlossen werden sollen. Reisende nach Bosnien und Herzegowina sollten über einen ausreichenden Immunschutz gegen Röteln verfügen (ProMED, 2. Oktober 2009).
Tollwut in den USAIm US-Bundesstaat Colorado wurden in den vergangenen Tagen im County El Paso eine Kuh und ein Puma mit Tollwut diagnostiziert. Die tierischen Erkrankungsfälle traten im Osten des County auf. Nachdem vor wenigen Wochen bereits ein Pferd an der Tollwut im nördlichen Teil des Countys verendet war, sprechen die Veterinärbehörden von dem County mit der höchsten Tollwut-Aktivität im gesamten Bundesstaat Colorado. Der genaue Ursprung der Erkrankung der beiden Tiere ist unklar. Allerdings gehen die Behörden davon aus, dass es sich um ein Überspringen einer Stinktier-Virusvariante auf die beiden Tiere handeln könnte, ähnlich wie beim Erkrankungsfall des Pferdes. Reisende in die USA und insbesondere in den Bundesstaat Colorado und den County El Paso sollten jeden Kontakt mit Tieren vermeiden und bei entsprechendem Kontakt sofort einen Arzt aufsuchen (ProMED, 1. Oktober 2009).
Cholera in OstafrikaIn der ugandischen Bugiri-Provinz im Südosten Ugandas und im Nordwesten Rwandas ist die Cholera ausgebrochen. In Uganda ist von mindestens 13 Todesfällen und 60 weiteren Erkrankungsfällen die Rede. Die Erkrankungen treten im gesamten Bugiri-Distrikt verteilt auf, so dass von einem großflächigeren Ausbruch auszugehen ist. In Rwanda wurden mindestens 50 Erkrankungsfälle diagnostiziert. Von Todesfällen ist dort bisher nicht die Rede. Reisende in die genannten Regionen Ostafrikas sollten alle Maßnahmen der persönlichen Trinkwasser- und Nahrungsmittelhygiene durchführen (ProMED, 30. September 2009).
Cholera in SimbabweIn der Provinz Masvingo sind 5 Fälle von Cholera aufgetreten. Betroffen ist das Grenzgebiet zu Mosambik. Nach offiziellen Aussagen bedürfen die Erkrankungsfälle noch der Bestätigung. Sollten sich die Fälle bestätigen, ist von einem erneuten Ausbruch der Cholera in dem südafrikanischen Land auszugehen. Reisende nach Simbabwe sollten grundsätzlich im gesamten Land alle Maßnahmen der persönlichen Trinkwasser- und Nahrungsmittelhygiene durchführen (ProMED, 30. September 2009).
Cholera in der Demokratischen Republik KongoIn der im Osten der Demokratischen Republik Kongo gelegenen Provinz Süd-Kivu wurde am 14 September dieses Jahres eine Cholera-Epidemie ausgerufen. Mindestes 75 Menschen sind an der Erkrankung in diesem Jahr verstorben und mehr als 6.000 erkrankt. Die Behörden machen die katastrophalen hygienischen Bedingungen für den Ausbruch verantwortlich. In ähnlicher Weise ist auch die benachbarte Provinz Nord-Kivu betroffen. Hier existieren allerdings keine genauen Erkrankungs- oder Todeszahlen. Reisende in die genannten Provinzen der Demokratischen Republik Kongo sollten grundsätzlich im gesamten Land alle Maßnahmen der persönlichen Trinkwasser- und Nahrungsmittelhygiene durchführen (ProMED, 30. September 2009).
Cholera in NigeriaAus dem im Nordosten Nigerias gelegenen Bundesstaat Adamawa wird ein Cholera-Ausbruch gemeldet. Bisher sind rund 850 Menschen an der Cholera erkrankt. 76 Patienten sind an der Infektion verstorben. Betroffen sind mindestens sieben Ortschaften im Norden des Bundesstaats, so dass nicht von einem lokalisierten Geschehen, sondern von einem größeren Ausbruch ausgegangen werden muss. Weitere Informationen sind bisher nicht verfügbar. Reisende in den genannten Bundesstaat Nigerias und grundsätzlich im gesamten Land sollten alle Maßnahmen der persönlichen Trinkwasser- und Nahrungsmittelhygiene durchführen (ProMED, 30. September 2009).
Cholera in PakistanIn der Nähe der Stadt Dera Ismail Khan, im Südosten des pakistanischen Bundesstaats Punjab, ist ein Kind an der der Cholera verstorben. Mehrere Dutzend Bewohner sind an der Infektion erkrankt. Es handelt sich nach den Angaben der Gesundheitsbehörden um einen plötzlich aufgetretenen Ausbruch in der genannten Region. Als Ursache für den Ausbruch wird der katastrophale Zustand der Wasserversorgung in der Region genannt. Die Bewohner werden nun über Aufrufe aufgefordert, das Wasser nicht mehr zu trinken. Jedoch gibt es augenblicklich keine alternativ verfügbaren Wasserquellen, so dass das Wasser als Trinkwasser benutzt werden muss. Reisende in die entsprechenden Regionen sollten alle Maßnahmen der persönlichen Trinkwasser- und Nahrungsmittelhygiene durchführen (ProMED, 30. September 2009).
Dengue-Fieber in PakistanIm Distrikt Haripur, in der Nordwest-Grenz-Provinz Pakistans, sind 7 Menschen innerhalb einer Woche am Dengue-Fieber verstorben. Dutzende von Bewohnern sind an der durch Stechmücken übertragenen Virusinfektion erkrankt. Das ganze Ausmaß des Ausbruchs in der an Afghanistan angrenzenden Region ist unklar. Als eine Ursache für das Auftreten der Infektion wird das nicht existierende Gesundheitssystem in der betroffenen Region genannt. Weitere Informationen zum aktuellen Ausbruch sind nicht verfügbar. Reisende in die genannte Region sollten Maßnahmen zum Schutz vor Stechmücken (individuelle Stechmücken-Expositionsprophylaxe) durchführen (ProMED, 28. September 2009).
Dengue-Fieber in BangladeschIn der Hauptstadt Bangladeschs Dhaka werden augenblicklich täglich 10 bis 15 Patienten mit Dengue-Fieber in Krankenhäusern behandelt. Nach Angaben der Gesundheitsbehörden ist die Zahl der Erkrankungsfälle ansteigend. Es wird mit einer weiteren Steigerung der Aktivität des Dengue-Virus in der Bevölkerung gerechnet, da der Monsun gerade erst begonnen hat und damit die Stechmücken-Populationen im Ansteigen gegriffen sind. Es werden öffentliche Stechmücken-Bekämpfungsprogramme proklamiert. Die Bevölkerung wird ebenfalls aufgefordert, alle Brutmöglichkeiten für Stechmücken zu beseitigen. Reisende in die genannte Region sollten Maßnahmen zum Schutz vor Stechmücken (individuelle Stechmücken-Expositionsprophylaxe) durchführen (ProMED, 28. September 2009).
Dengue-Fieber in MexikoIm mexikanischen Bundesstaat Jalisco sind innerhalb einer Woche rund 350 Erkrankungsfälle von Dengue-Fieber diagnostiziert worden. Damit ist Jalisco der Bundesstaat mit der höchsten Zahl von Dengue-Fiebererkrankungen überhaupt. Im Vergleich zum Zeitraum des Vorjahres ist die Zahl um das Dreifache angestiegen. Es ist damit von einer sehr hohen Aktivität der Stechmücken und des dadurch übertragenen Virus auszugehen. Reisende in die genannte Region sollten Maßnahmen zum Schutz vor Stechmücken (individuelle Stechmücken-Expositionsprophylaxe) durchführen (ProMED, 28. September 2009).