KW 33 / 2010: Epidemiologische Informationen

Östliche Pferdeenzephalitis in den USADie Östliche Pferdeenzephalitis tritt in den USA in diesem Jahr in weiteren Bundesstaaten auf. Aktuell meldet der Bundesstaat Georgia einen Erkrankungsfall bei einem Pferd in Keysville. Menschliche Erkrankungsfälle wurden in der betroffenen Region bisher nicht bekannt. Allerdings ist ein Erkrankungsfall bei Pferden ein Hinweis für eine starke Aktivität des Virus in der genannten Region. Im US-Bundesstaat Michigan sind mittlerweile 67 Pferde und ein Mensch erkrankt. In Michigan ist es der heftigste Ausbruch der Östlichen Pferdeenzephalitis in den letzten 30 Jahren.
In Massachusetts wurde ein Fall bei einem Pferd im County Worcester diagnostiziert. Es ist der erste Fall einer Östlichen Pferdeenzephalitis im County Worcester seit fünf Jahren. In Massachusetts wurde auch der erste menschliche Erkrankungsfall dieses Jahres diagnostiziert. Der Patient stammt aus Rhode Island und ist in kritischem Zustand. Reisende in den Osten und Südosten der USA werden Maßnahmen zur Expositionsprophylaxe gegen Stechmücken empfohlen (ProMED, 14./16./20. August 2010).
West Nil-Infektionen in MarokkoAus dem westlichen, an der Atlantikküste gelegenen Teil des Zentralen Distrikts von Marokko, wird eine Reihe von West Nil-Erkrankungen bei Pferden gemeldet. Insgesamt ist von 17 erkrankten Pferden die Rede, wovon acht Tiere verstorben sind. Erkrankungen bei Pferden weisen auf eine hohe Virus- und Stechmückenaktivität in der Region hin. Reisende an die Atlantikküste Marokkos werden Maßnahmen zur Expositionsprophylaxe gegen Stechmücken empfohlen (ProMED; 20. August 2010).
Konjunktivitis in Uganda und SudanIm Süden des Sudan und im gesamten Staatsgebiet von Uganda wird seit Wochen eine vermehrte Zahl von Konjunktivitis-Fällen registriert. Aktuell ist von mindestens 6.800 Erkrankungsfällen in Uganda und von mehr als 400 Fällen im Süden des Sudan die Rede. Als Erreger konnte bei einem Teil der Fälle Coxsackie-Virus Typ 24 nachgewiesen werden. In einzelnen Fällen wurden Echoviren gefunden. Adenoviren (Epidemische Keratokonjunktivitis) konnten bisher nicht entdeckt werden. Reisende in die genannten Länder, bzw. Regionen sollen die Empfehlungen der persönlichen Händehygiene beachten (ProMED, 19. August 2010).
Carbapenem-resistente Escherichia coli in BelgienIn einer Klinik in der belgischen Hauptstadt Brüssel ist bereits im Juni ein Patient an einer Infektion mit Carbapenem-resistenten Escherichia coli (sog. New Dehli Metallo-Betalaktamase, NDM-1) verstorben. Die Infektion erfolgte vermutlich während einer Operation in einem Krankenhaus in Pakistan. Ein weiterer Patient war ebenfalls in einem belgischen Krankenhaus geheilt worden. Es wird aktuell davon ausgegangen, dass die Antibiotika-Resistenz aus Indien oder Pakistan stammt und sich langsam auf andere Länder ausbreitet. Patienten aus Pakistan oder Indien mit schwer therapierbaren Infektionen durch gramnegative Bakterien sollen auf NDM-1 untersucht werden (ProMED; 19. August 2010).
Carbapenem-resistente Eschrichia coli in AustralienAustralien meldet mindestens drei Patienten mit der neuartigen Antibiotika-Resistenz NDM-1 (Neu Dehli Metallobetalaktamase). Diese Betalaktamase führt zu einer Resistenz gegen alle Formen der Betalaktame, einschließlich der Carbapeneme. Zwei der drei Patienten kamen aus Indien, das als Ursprung dieser Resistenz der gramnegativen Bakterien gilt. Die Behörden äußern zunehmend Bedenken, da aufgrund der niedrigen Preise für Operationen Indien für Operations-Tourismus immer beliebter wird. Reisende sollen vor entsprechenden Aktivitäten über die Risiken von Infektionen mit hochresistenten Keimen informiert werden (ProMED, 17. August 2010).
Pest in den USAIn Plumas County im US-Bundesstaat Kalifornien ist im Plumas Eureka State Park ein Kleinnager mit Pest nachgewiesen worden. Der Pest-Fall ist in der Nähe von Zeltplätzen aufgetreten. Es handelt sich um den ersten Fall von Pest seit vielen Jahren in genanntem Park. Bisher wurden keine menschlichen Erkrankungsfälle bekannt. Die Behörden warnen jedoch die Bevölkerung und die Besucher des Parks, jeden direkten Kontakt mit Nagetieren oder Nagetier-Kadavern zu vermeiden (ProMED, 18. August 2010).
Hämorrhagisches Fieber mit Renalem Syndrom in RusslandDie örtlichen Gesundheitsbehörden der russischen Autonomen Republik Tartastan am Zusammenfluss von Wolga und Kama im europäischen Teil Russlands weisen auf eine deutlich erhöhte Aktivität von Infektionen mit dem Puumala-Virus hin. Innerhalb der ersten Augustwoche wurden elf Erkrankungsfälle neu diagnostiziert, ein Drittel aller gemeldeten Erkrankungsfälle in Tartastan in diesem Jahr. Die Infektionen wurden überwiegend in der freien Natur in Wäldern erworben. Reisende nach Tartastan sollen jeden direkten Kontakt mit Nagetieren oder deren Exkreten und Sekreten vermeiden (ProMED; 18. August 2010).
Russische Zeckenenzephalitis in RusslandIm russischen Distrikt Tyumen am Ural wird eine erhöhte Aktivität der Zeckenenzephalitis registriert. Innerhalb einer Woche im August wurden 59 Erkrankungsfälle diagnostiziert. Insgesamt wurden in diesem Jahr in Tyumen bereits 345 Erkrankungsfälle gezählt, davon 65 Fälle bei Kindern unter 14 Jahren. Reisende in die Taigaregion Russlands sollen einen Immunschutz gegen FSME aufweisen (ProMED; 18. August 2010).
Cholera in der Ukraine Im ukrainischen Fluss Dnjepr konnte Vibrio cholerae nachgewiesen werden. Betroffen ist insbesondere der abschnitt des Flusses in der Nähe der Stadt Zaporizhzhya. Dort wurden die öffentlichen Strände der Stadt und der Insel Khortytsya für das Schwimmen gesperrt. Die staatlichen Epidemiologen warnen die Bevölkerung vor dem Schwimmen und der Benutzung von Flusswasser zum Trinken (ProMED; 17. August 2010).
Pest in KanadaAus der kanadischen Provinz Saskatchewan wird ein Fall von Pest bei einem Präriehund berichtet. Die Erkrankung trat im Grasslands National Park im Süden der Provinz bei einem toten Präriehund in einer Kolonie dieser Tiere auf. Es ist davon auszugehen, dass weitere Tiere erkranken und verenden werden. Die Pest kann gesamte Kolonien von Präriehunden ausrotten. Menschlich Erkrankungsfälle traten bisher nicht auf. Reisende in der genannten Region sollen jeden direkten Kontakt mit Nagetieren oder Nagetier-Kadavern vermeiden (ProMED, 17. August 2010).
Dengue-Fieber in ThailandIn der thailändischen Touristenmetropole sind in diesem Jahr bereits rund 400 Fälle von Dengue-Fieber aufgetreten. Dies ist mehr als im gesamten Jahr 2009 an Fällen registriert worden war. Dengue-Fieber und die schwere Verlaufsform der Dengue-Virusinfektion treten vor allem in den südlichen Provinzen Thailands auf. Insgesamt wurden in diesem Jahr bereits knapp 50.000 Erkrankungsfälle in Thailand gezählt. Reisende nach Thailand und insbesondere in den Süden und dort auch in die Touristenzentren sollen eine ganztägige individuelle Stechmücken-Expositionsprophylaxe durchführen (ProMED,
17. August 2010).
Dengue-Fieber in den USADengue-Fieber scheint sich weiter im US-Bundesstaat Florida auszubreiten. Mittlerweile wurde ein erster menschlicher Erkrankungsfall im County Broward berichtet. Der Patient hatte seinen Heimatort in den Wochen vorher nicht verlassen. Der County Broward ist damit nach Key West der zweite County in den USA, in dem Dengue-Virus zu zirkulieren scheint. Reisenden nach Florida wird eine ganztägige individuelle Stechmücken-Expositionsprophylaxe dringend empfohlen (ProMED, 17. August 2010).
Dengue-Fieber in GuadeloupeAuf der karibischen Insel sind innerhalb von nur 2 Wochen knapp 3.000 neue Erkrankungsfälle von Dengue-Fieber aufgetreten. Damit steigt die Gesamtzahl der registrierten Erkrankungsfälle von Dengue-Fieber auf der Insel in diesem Jahr mehr als 25.000 Fälle. Es handelt sich um Infektionen mit dem Serotyp 1. Reisenden nach Guadeloupe wird eine ganztägige individuelle Stechmücken-Expositionsprophylaxe dringend empfohlen (ProMED, 17. August 2010).
Dengue-Fieber in VenezuelaDer südamerikanische Staat Venezuela meldet im gesamten Jahr 2010 bereits mehr als 68.000 Erkrankungsfälle. Davon verliefen knapp 10% (6.4000) als hämorrhagische Verlaufsformen. Alle vier Dengue-Virus-Serotypen zirkulieren in Venezuela. Nach den Schätzungen der nationalen Gesundheitsexperten könnte die Zahl der Erkrankten bis Ende des Jahres mehr als 80.000 Fälle erreichen. Reisende nach Venezuela sollen eine ganztägige individuelle Stechmücken-Expositionsprophylaxe durchführen (ProMED, 17. August 2010).
Dengue-Fieber in BolivienDer bolivianische Bundesstaat Bolivar meldet in diesem Jahr bereits knapp 500 Erkrankungsfälle, darunter 24 hämorrhagische Verlaufsformen. Die Gesundheitsbehörden haben nun die Bewohner der betroffenen Provinz aufgefordert, Maßnahmen gegen Stechmücken zu ergreifen und diese konsequent zur Vermeidung von Dengue-Epidemien durchzuführen. Reisende in den genannten Bundesstaat sollen eine ganztägige individuelle Stechmücken-Expositionsprophylaxe durchführen (ProMED, 17. August 2010).
Mumps in IsraelDer Mumps-Ausbruch in Israel, der vorzugsweise bei Yeshiva-Schülern aufgetreten war, breitet sich weiter in Israel aus. Mittlerweile ist von knapp 4.200 diagnostizierten Erkrankungsfällen die Rede. Im gesamten Jahr 2009 waren sechs Erkrankungsfälle gezählt worden. Betroffen sind zunehmend Kindergärten und Grundschulen. Reisende nach Israel sollen über einen ausreichenden Immunschutz gegen Mumps (dokumentiert durchgemachte Infektion oder zweimalige Impfung) verfügen (ProMED; 16. August 2010).
Leishmaniose in ParaguayDie beiden Leishmaniose-Formen, kutane Leishmaniose und viszerale Leishmaniose sind im Paraguay auf dem Vormarsch. In diesem Jahr wurden bereits 127 Fälle der kutanen und mehr als 80 Erkrankungsfälle der viszeralen Leishmaniose in Paraguay identifiziert. Die Behörden sehen die Zunahme durch Veränderungen der Ökologie, die zu einer Zunahme der Sandmücken-Populationen führen sowie eine Zunahme der Hundepopulation, die als Amplifikationswirte für die Leishmanien dienen. Die Bekämpfung gilt als schwierig, da Hundeeigner ihre erkrankten Tiere nicht töten wollen und diese damit als Infektionsquelle für Sandmücken dienen können. Reisende nach Paraguay sollen grundsätzlich Maßnahmen zum Schutz vor Sandmücken (individuelle Expositionsprophylaxe) durchführen (ProMED; 13. August 2010).
Trichinose in ArgentinienDie argentinische Provinz Entre Rios meldet mehr als 30 Erkrankungsfälle an Trichinose. Bisher ist nicht klar, inwieweit es sich um ein Ausbruchsgeschehen handelt oder eine zufällige Häufung von Erkrankungsfällen und eine dadurch bedingte erhöhte diagnostische Aufmerksamkeit und Diagnostik-Aktivität. Untersuchungen zeigen, dass in Teilen Argentiniens bis zu einem Viertel der Schweine mit Trichinen infiziert sind. Reisende nach Australien sollen in keinem Fall nicht ausreichend behandeltes Schweine- oder Pferdefleisch verzehren (ProMED, 13. August 2010).
Masern in IndienAus dem indischen Bundesstaat Kaschmir wird ein Masern-Ausbruch gemeldet. Mindestens ein Kind ist verstorben und mehr als zwölf weitere Kinder sind erkrankt. Über den Impfstatus der betroffenen Kinder wurden keine Informationen mitgeteilt. Die Masern kommen weiterhin in großen Teilen unserer Erde vor. Reisende sollten die reisemedizinische Beratung als Anlass zur Überprüfung ihres Masernschutzes nehmen. Eine Immunität liegt vor, wenn eine Erkrankung dokumentiert durchgemacht wurde oder wenn mindestens zweimal gegen Masern geimpft wurde (ProMED; 13. August 2010).
Meningitis in SerbienSeit Anfang Juni häufen sich in der autonomen serbischen Region Vojvodina die Fälle von aseptischen Meningitiden. Insgesamt ist mittlerweile von mehr als 80 Erkrankungsfällen, hauptsächlich in der Stadt Novi Sad, die Rede. Die überwiegende Zahl der Erkrankungen wird bei Kindern und Jugendlichen beobachtet. Bei einem Teil der Erkrankten konnte Echovirus Typ 30 isoliert werden. Es scheint keine gemeinsame Infektionsquelle zu geben. Der Ausbruch ist bisher noch nicht eingedämmt. Reisende nach Serbien und besonders in die Region von Novi Sad sollen alle Empfehlungen der persönlichen Hygiene strikt beachten (ProMED, 13. August 2010).
Meningitis in LettlandIm Südosten des baltischen Landes wird seit Ende Juni ein Meningitis-Ausbruch registriert. In der Region Latgale sind 114 Personen an einer serösen Meningitis erkrankt. Ein Großteil der Erkrankungsfälle wurde in der Stadt Daugavpils registriert. Als Erreger wurden Enterovirus Serotyp 30 und Coxsackievirus A9 identifiziert. Zu möglichen Infektionsquellen wurden keine Informationen gemacht. Reisende nach Lettland und besonders in die Region von Daugavpils sollen alle Empfehlungen der persönlichen Hygiene strikt beachten (ProMED, 13. August 2010).
Tollwut auf den PhilippinenAus der philippinischen Provinz Negros Oriental wird eine erhöhte Tollwut-Aktivität gemeldet. Insgesamt sind mindestens neun Städte der Region betroffen. Ein Mensch ist an der Tollwut verstorben. Die Infektion wurde bei mindestens 24 Hunden in der Region diagnostiziert. Im Juni und Juli wurden in einer Impfaktion rund 70% der Hundepopulation in der Provinz gegen Tollwut geimpft. Weiterhin sind rund 60.000 Hunde in der betroffenen Region nicht geimpft. Reisende auf die Philippinen und besonders in die Provinz Negros Oriental sollen jeden direkten Kontakt mit Hunden oder Tieren mit auffälligem Verhalten vermeiden und im Fall eines entsprechenden Kontakts sofort einen Arzt aufsuchen (ProMED; 13. August 2010).
Pest in PeruIn der peruanischen Provinz La Libertad ist eine weitere Patientin an der Pest verstorben. Im aktuellen Ausbruch im Norden des Landes sind damit 34 Menschen erkrankt und drei Patienten verstorben. Nach Auskünften des Gesundheitsministers von Peru handelt es sich um die klinische Form der Beulenpest. Über genauere Hintergründe zum Ausbruch wurden keine Informationen gegeben. Die Beulenpest wird durch Flöhe übertragen, die von Nagetieren auf den Menschen überspringen können. Reisende in den Norden Perus sollen sich von Nagetieren und deren Kadavern fernhalten und Maßnahmen zum Schutz vor Nagetieren ergreifen (ProMED, 15. August 2010).
NDM-1 resistente Escherichia coli in EnglandAuch aus England werden mittlerweile erste Fälle von Enterobakterien mit dem Resistenzgen NDM-1 gemeldet. Es wurde bei Reiserückkehrern nachgewiesen, die aus Indien kamen und dort eine kosmetische Operation durchführen ließen. Insgesamt sprechen die englischen Gesundheitsbehörden von 50 Erregerstämmen, die das Resistenzgen enthielten. Eine weitere weltweite Ausbreitung wird befürchtet. Reisende, sollen möglichst Krankenhaus-Aufenthalte in Indien und Pakistan vermeiden. Reiserückkehrer aus diesen Ländern mit schwer behandelbaren Infektionen sollen auf entsprechende Erreger untersucht werden und ggf. bis zum Ergebnis isoliert werden (ProMED; 15. August 2010).
Tollwut in IndonesienDie Veterinärmedizinische Universität auf der indonesischen Insel Bali bestätigt, dass zunehmend Fälle von Tollwut in der Rinder- und Schweinepopulation nachgewiesen werden. Diese Tiere erkranken meist nicht in der Form der rasenden Wut, sondern der paralytischen „stillen“ Wut und versterben. Das Risiko einer Übertragung durch Rinder oder Schweine auf den Menschen wird als gering eingestuft. Reisende sollen sich trotzdem von allen Tieren mit auffälligem Verhalten fernhalten (ProMED, 15. August 2010).
Milzbrand in KanadaIm Süden der kanadischen Provinz Saskatchewan sind 30 Bisons, ein Drittel einer Herde von insgesamt 90 Tieren am Milzbrand verendet. Nachdem der Milzbrand schon in den Northern Territories aufgetreten war, treten nun auch Ausbrüche im Süden des Landes auf. Auch Tiere in Nationalparks sind betroffen. Reisende sollen jeden direkten Kontakt zu kranken Tieren oder deren Kadavern strikt vermeiden (ProMED; 11. August 2010).
Cholera in PakistanIm Verlauf der riesigen Überschwemmungen des Indus und seiner Nebenflüsse in Pakistan treten erste Fälle von Cholera auf. Pakistan und seine Flussdeltas zählen, wie auch Indien, zu den Cholera-endemischen Regionen unserer Erde. Die aktuellen ökologischen und hygienischen Bedingungen begünstigen die Ausbreitung der Cholera stark. Reisende und Helfer nach Pakistan sollen über das potenzielle Infektionsrisiko informiert werden und die Empfehlungen der Nahrungsmittel- und Trinkwasserhygiene strikt befolgen (ProMED, 15. August 2010).