KW 16 / 2010: Epidemiologische Informationen

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. PDF

Q-Fieber in den Niederlanden
In den Niederlanden breitet sich das Q Fieber weiter aus. In der ersten Hälfte des Monats April wurden erneut auf 10 weiteren Bauernhöfen Ziegen mit Q-Fieber-infiziert entdeckt. Die vier Gehöfte liegen in den Provinzen Noord-Brabant, Groningen und Gelderland. Damit erstreckt sich das Ausbreitungsgebiet des Q Fiebers in den Niederlanden vom Süden bis in den Nordosten des Landes. Rund ein Viertel aller Ziegen-Farmen in den Niederlanden sind damit mit Q-Fieber infiziert. Mehr als 2.300 Menschen sind seit Ausbruch-Beginn erkrankt. Reise-Rückkehrer aus den Niederlanden mit einer pulmonologischen Symptomatik sollten auf Q-Fieber untersucht werden. Reisende sollten sich von Bauernhöfen mit Ziegen fernhalten (ProMED, 21. April 2010).

Hantavirus Kardiopulmonales Syndrom in Chile
Die Zahl der Personen, die in diesem Jahr bereits am Hantavirus Kardiopulmonalen Syndrom erkrankten, liegt doppelt so hoch wie im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Von den 30 bisher gemeldeten Erkrankungsfällen ereignete sich ein Großteil in den vom Erdbeben betroffenen Regionen. Rund 40% der Erkrankungsfälle endeten tödlich. Als Erreger wird das Andes-Virus vermutet, das durch die Langschwanz-Zwergreismaus (Oligoryzomys longicaudatus) übertragen wird, eine ubiquitär vorkommende Nagerart. Die Experten rechnen mit einem weiteren Anstieg der Erkrankungszahlen in Chile. Reisende nach Chile sollten jeden direkten Kontakt mit Nagetieren und deren Exkrementen vermeiden. Gebäude sollten vor dem Verweilen erst ausgelüftet und niemals ausgekehrt werden (ProMED, 20./22. April 2010).

Hantavirus Kardiopulmonales Syndrom in Uruguay
In der Provinz San Jose im Süden Uruguays ist ein 21jähriger Mann am Hantavirus Kardiopulmonalen Syndrom erkrankt. Die Erkrankung manifestierte sich als ein schwerer influenza-ähnlicher Infekt der unteren Atemwege. Der Patient wurde in eine Intensivstation verlegt und dort beatmet und befindet sich auf dem Weg der Besserung. Hantaviren, die als Erreger in Uruguay in Frage kommen, sind Laguna Negra-Virus (Calomys laucha), Bermejo-Virus (Oligoryzomys chacoensis) oder Lechiguanas-Virus (Oligoryzomys flavescens). Reisende nach Uruguay sollten jeden direkten Kontakt mit Nagetieren und deren Exkrementen vermeiden. Gebäude sollten vor dem Verweilen erst ausgelüftet und niemals ausgekehrt werden (ProMED, 20./22. April 2010)

Masern in Sambia
In der Hauptstadt Sambias, Lusaka, sind mindestens 86 Menschen an den Masern erkrankt. Betroffen ist ein Universitäts-Lehrkrankenhaus und in vier weiteren medizinischen Einrichtungen in der Hauptstadt. Betroffen sind in erster Linie Kleinkinder im Alter von 9 Monaten bis 5 Jahren. Die meisten der Erkrankten sind gegen Masern geimpft, da nur ein Teil der Säuglinge und Kleinkinder in den medizinischen Einrichtungen Sambias geimpft werden. Es ist unklar, ob der Ausbruch in Südafrika mit dem aktuellen Ausbruch in Sambia epidemiologisch in Verbindung steht. Reisende nach Sambia sollen über einen ausreichenden Masern-Immunschutz verfügen (ProMED, 14. April 2010).

Dengue-Fieber in Australien
Der Norden des australischen Bundesstaats Queensland wird erneut von einem Dengue-Fieber-Ausbruch heimgesucht. In der Stadt Townsville wurden erneut zwei Fälle von Dengue-Fieber diagnostiziert. Diesmal handelt es sich um einen Ausbruch mit dem Serotyp 2. Es handelt sich um die ersten Fälle, die seit Dezember 2009 auftreten. Die Experten vermuten das Auftreten weiterer Erkrankungsfälle in Townsville. Reisende in den Norden Queenslands sollen eine ganztägige individuelle Stechmücken-Expositionsprophylaxe durchführen (ProMED, 20. April 2010).

Dengue-Fieber auf den Komoren
Die Komoren, im Indischen Ozean vor der Küste Afrikas, melden einen erneuten Ausbruch von Dengue-Fieber. In den letzten Tagen wurden über das europäische Reisemedizin-Netz EuroTravNet in Frankreich und Schweden Erkrankungsfälle bei Reiserückkehrern aus den Komoren diagnostiziert. Es handelt sich um Dengue-Virus Serotyp 3. Von dem Inselstaat selbst sind bisher keine Informationen verfügbar. Reisende auf die Komoren sollen eine ganztägige individuelle Stechmücken-Expositionsprophylaxe durchführen (ProMED, 20. April 2010).

Dengue Fieber in Sansibar
Auf der zu Tansania gehörenden Insel Sansibar im Indischen Ozean scheint ein Dengue-Fieber-Ausbruch zu grassieren. Bei einem Reisenden konnte nach seiner Rückkehr Dengue-Fieber diagnostiziert werden. Vor zwei Wochen wurde schon bei Japanern aus Daresallam Dengue-Fieber diagnostiziert. Damit scheint in Ostafrika ein größeres Ausbruchsgeschehen abzulaufen. Reisende an die Ostküste Tansanias und die im Indischen Ozean vorgelagerten Inseln sollen eine ganztägige individuelle Stechmücken-Expositionsprophylaxe durchführen (ProMED, 20. April 2010).

Dengue-Fieber in Mayotte
Auf der im Indischen Ozean zwischen den Komoren-Inseln und Madagaskar liegenden Insel Mayotte sind seit Mitte März mindestens 14 Erkrankungsfälle mit Dengue-Virus Serotyp 3 bestätigt worden. Davon wurden elf Erkrankungsfälle von den Komoren importiert, während drei Erkrankungsfälle autochthon bei Einwohnern von Mayotte auftraten. Weitere 10 Verdachtsfälle müssen diagnostisch bestätigt werden. Es handelt sich um den ersten Dengue-Fieber-Ausbruch auf Mayotte seit 1943. Die Einschleppung des Virus erfolgte aller Wahrscheinlichkeit nach aus den Komoren durch virämische Patienten. Reisende nach Mayotte sollen eine ganztägige individuelle Stechmücken-Expositionsprophylaxe durchführen (ProMED, 20. April 2010).

Dengue-Fieber in Brasilien
Die deutlich erhöhte Dengue-Virus-Aktivität in Brasilien ist weiterhin zu beobachten und breitet sich aus. Betroffen ist neben den Bundesstaaten Sao Paulo, Minas Gerais und Mato Grosso nun auch der Bundesstaat Parana. Dort sind mehr als 6.000 Menschen in diesem Jahr bereits am Dengue-Fieber erkrankt. Mindestens fünf Patienten sind an Dengue-Virusinfektionen bisher verstorben. Reisende in die genannten Bundesstaaten Brasiliens sollen eine ganztägige individuelle Stechmücken-Expositionsprophylaxe durchführen (ProMED, 20. April 2010).

Dengue-Fieber in Venezuela
In Venezuela liegt die Zahl der Dengue-Fieber-Infektionen im ersten Quartal des Jahres fast doppelt so hoch wie im Vorjahr. Insgesamt wurden mehr als 22.000 Erkrankungsfälle in diesem Jahr bereits diagnostiziert. Die Gesundheitsbehörden gehen von einer weiterhin hohen Aktivität aus. Reisende nach Venezuela sollen vor Reiseantritt über das erhöhte Infektionsrisiko informiert werden und eine ganztägige individuelle Stechmücken-Expositionsprophylaxe durchführen (ProMED, 20. April 2010).

Dengue-Fieber in Kolumbien
In Kolumbien sind in diesem Jahr bereits knapp 50.000 Menschen an Dengue-Fieber erkrankt. Mindestens 45 Patienten sind an der Virusinfektion verstorben. Die am stärksten betroffenen Provinzen Kolumbiens sind Valle del Cauca, Risaralda, Tolima und Santander. Reisende nach Kolumbien sollen vor Reiseantritt über das erhöhte Infektionsrisiko informiert werden und eine ganztägige individuelle Stechmücken-Expositionsprophylaxe durchführen (ProMED, 20. April 2010).

Masern in Kanada
Der Masernausbruch in der Kanadischen Provinz British Columbia ist noch nicht beendet. Bis Mitte April wurden insgesamt 44 Erkrankungsfälle gezählt. Betroffen ist vor allem die Region von Vancouver und Vancouver Island. Mittlerweile wurde mindestens ein Erkrankungsfall in den südlich benachbarten US-Bundesstaat Washington importiert. Der Ausbruch ist assoziiert mit den Olympischen Winterspielen, bei denen die Masern von zwei ausländischen Teilnehmern nach Kanada eingeschleppt worden waren. Reisende nach British Columbia und in den US-Bundesstaat Washington sollen über einen ausreichenden Masernschutz (durchgemachte Infektion oder zwei Masern-Impfungen) verfügen (ProMED, 19. April 2010).

Masern in Simbabwe
Die Masern haben sich inzwischen über das gesamt Land Simbabwe ausgebreitet. Betroffen sind mittlerweile mindestens 48 Distrikte des Landes. Es ist von mehr 3.200 Erkrankungsfällen die Rede und von mindestens 200 Todesfällen. Betroffen sind besonders auch religiöse Gruppen, die eine ablehnende Einstellung gegenüber Impfungen zeigen. Gemeinsam mit aus rein logistischen Gründen ungeimpften Kindern ist damit eine ausreichende Zahl von nicht-immunen Populationsteilen vorhanden, um die Epidemie aufrecht zu erhalten. Reisende nach Simbabwe sollen über einen ausreichenden Masernschutz (durchgemachte Infektion oder zwei Masern-Impfungen) verfügen (ProMED, 19. April 2010).

Krim-Kongo Hämorrhagisches Fieber in Kasachstan
Im Süden Kasachstans sind unabhängig voneinander zwei Patienten an einem Tag am Krim-Kongo Hämorrhagischen Fieber verstorben. Es handelt sich um eine 21jährige Frau, die in der Stadt Turkestan in einem Krankenhaus verstarb und einen 36jährigen Mann, der in einem Krankenhaus im Distrikt Kazgurt verstarb. Zu möglichen Infektionsrisiken oder Übertragungswegen wurden keine Angaben gemacht. Krim-Kongo Hämorrhagisches Fieber wird von Zecken auf Huftiere übertragen eine Infektion auf den Menschen erfolgt durch Zecken oder direkten Kontakt mit Blut oder Gewebe infizierter Tiere. Die Letalität kann bis 30% betragen. Reisende sollten jeden direkten Kontakt mit Zecken und mit tierischen Materialien vermeiden (ProMED, 19. April 2010).

Brucellose in Kroatien
In der Region von Dalmatien-Split in Kroatien wurde in einer Rinderherde Brucellose nachgewiesen. Der Erreger wurde als Brucella melitensis identifiziert. Betroffen waren fünft der 29 Rinder der Herde. Der Ursprung der infizierten Tiere scheint der illegale Schmuggel infizierter Tiere zu sein. Menschen scheinen nicht infiziert worden zu sein. Die Identifizierung der infizierten Tiere erfolgte im Rahmen der jährlichen Untersuchung der Rinderherden. Grundsätzlich sollten Reisende im gesamten Mittelmeergebiet vorsichtig sein beim Verzehr nicht ausreichend zubereiteten Tierprodukten (ProMED, 18. April 2010).

Pest in den USA
Im Quay County im US-Bundesstaat New Mexico wurde bei einem Hund Pest diagnostiziert. Es handelt sich um den dritten Pestfall bei einem Tier in diesem Jahr. Alle drei Tiere überlebten die Infektion nach einer antibiotischen Therapie. Die Experten befürchten nun, dass es auch zu einer Übertragung auf den Menschen kommen könnte. Hunde und Katzen infizieren sich üblicherweise an der Pest durch tote Nagetiere oder deren Flöhe. Sie stellen ein Bindeglied dar, um infizierte Pestflöhe in Wohnungen zu bringen, so dass diese dort mit Menschen in Kontakt kommen können. Reisende in den Westen der USA sollten jeden direkten oder indirekten Kontakt mit Nagetieren vermeiden (ProMED; 18. April 2010).

Japan-Enzephalitis in Indien
Im indischen Bundesstaat Uttar Pradesh sind im Distrikt Gorakhpur mehr als 200 Kinder mit Enzephalitis in Krankenhäuser eingewiesen worden. Es wird vermutet, dass es sich in den meisten Fällen um die Japan-Enzephalitis handelt, eine Flavivirus-Infektion, die durch Stechmücken übertragen wird. Ungewöhnlich ist das sehr frühe Auftreten der Erkrankung, die üblicherweise erst mit dem Einsetzen des Monsun-Regens aktiv wird. Die Behörden empfehlen dringend, alle Mückenbrutplätze in der Umgebung von Häusern zu zerstören. Reisende nach Gorakhpur sollten bei Aktivitäten mit erhöhtem Risiko des Kontakts mit Stechmücken oder längeren Aufenthalten (> 4 Wochen) eine Japan-Enzephalitis-Impfung durchführen (ProMED, 17. April 2010).

Hand-Fuß-Mund-Krankheit in China
In der chinesischen Hauptstadt Beijing ist ein Kind an der Hand-Fuß-Mund-Krankheit verstorben. Die Gesundheitsbehörden haben nun in einem Aufruf die Bevölkerung beruhigt. Insgesamt sind bei der aktuellen Ausbruchssituation im gesamten Land bereits 94 Menschen, in erster Linie Kleinkinder, verstorben. In Beijing allein wurden innerhalb einer Woche rund 600 neue Erkrankungsfälle in den Krankenhäusern beobachtet. Die Gesamtzahl der Erkrankten in der Hauptstadt liegt aktuell bei mehr als 2250, was rund 15% geringer ist als im Vergleichszeitraum des vergangenen Jahres. Die Behörden teilen mit, dass der Ausbruchsgipfel in den Monaten Mai bis Juli zu erwarten ist und damit die Zahl der Erkrankten noch ansteigen wird. Die Hand-Fuß-Mund-Krankheit wird durch Entero- und Coxsackieviren verursacht, in erster Linie durch Enterovirus 71. die Übertragung erfolgt fäkal-oral durch direkte oder indirekte Kontaktinfektion. Reisende, insbesondere mit Kindern, sollten die allgemeinen persönlichen Hygieneempfehlungen genau beachten und häufig Hände waschen und desinfizieren (ProMED; 17. April 2010).

Rift Valley Fieber in Südafrika
Die Zahl der am Rift Valley Fieber erkrankten Personen in Südafrika steigt weiter an. Innerhalb der zweiten Aprilhälfte stieg die Zahl der Erkrankten um 20% auf nunmehr mindestens 143 Fälle an. Betroffen sind die Provinzen Free State, Northern Cap, Eastern Cape und North West. Bisher sind neun Todesfälle zu beklagen. Die Infektion tritt bisher ausschließlich bei der ländlichen Bevölkerung im Zusammenhang mit Tätigkeiten auf Rinder- und Viehfarmen auf. Eine Übertragung durch Stechmücken scheint aktuell eine untergeordnete Rolle als Übertragungsweg zu spielen. Reisende nach Südafrika sollten daher jeden direkten Kontakt mit Vieh oder deren frischen Produkten vermeiden und in Regionen mit hohen Stechmücken-Populationen einen individuellen Stechmücken-Expositionsschutz durchführen (ProMED, 22. April 2010).

Masern in Malawi
Die Masern breiten sich weiter im südlichen Afrika aus und haben mittlerweile auch Malawi erreicht. Dort werden aktuell mehr als 1.400 Erkrankungsfälle gemeldet. Betroffen ist insbesondere der Süden des Landes, allerdings wurden im nördlichen Distrikt Mzimba ebenfalls mehr als 350 Erkrankungsfälle gemeldet. Die Behörden planen nun eine für das Jahr 2011 angesetzte Masern-Impfaktion schon in diesem Jahr durchzuführen. Reisende nach Malawi sollen über einen ausreichenden Immunschutz (gesichert durchgemachte Infektion, zwei Masern-Impfungen) verfügen (ProMED, 22. April 2010).

Poliomyelitis in Tadschikistan
Tadschikistan meldet seit 1992 erstmals wieder Fälle von Poliomyelitis. Insgesamt werden bei mehr als 100 Patienten schlaffe Lähmungen der Extremitäten festgestellt. Bei mindestens sieben Patienten konnte Poliomyelitis-Virus vom Serotyp 1 nachgewiesen werden. Die Experten gehen davon aus, dass die Infektion aus Afghanistan oder Pakistan eingeschleppt worden ist. Beide Länder zählen zu den immer noch endemischen Ländern auf unserer Erde. Reisende nach Tadschikistan sollen über einen ausreichenden Poliomyelitis-Schutz verfügen (ProMED, 23. April 2010).

Tollwut in den USA
Weiterhin wird in Teilen der USA eine erhöhte Tollwut-Aktivität beobachtet. Im US-Bundesstaat Florida ist ein Schüler in einer Grundschule von einer Fledermaus gebissen worden, die er im Schulhof fand und mit in seine Klasse nahm. Dort hatten weitere Schüler und die Mutter des Schülers direkten Kontakt mit der Fledermaus. Die Fledermaus stellte sich im Nachhinein als Tollwut-infiziert heraus. Nun werden alle Schüler kontaktiert, um ggf. eine Postexpositionsprophylaxe durchzuführen. In South Daytona wurde ein Busfahrer von einer tollwütigen streunenden Katze gebissen. Im US-Bundesstaat Colorado ist ein Pferd an der Tollwut erkrankt. Es handelt sich um das zweite Pferd mit dieser Erkrankung in den letzten 25 Jahren. In Colorado wurden in diesem Jahr bereits 28 weitere Tiere mit Tollwut diagnostiziert. Hierbei handelte es sich überwiegend um Stinktiere, die in Colorado die wichtigsten Überträger der Tollwut darstellen. Reisende in die USA sollten grundsätzlich Kontakte mit unbekannten Tieren vermeiden, insbesondere, wenn diese ein auffälliges oder aggressives Verhalten zeigen (ProMED, 17./19. April 2010).



© 2012 by Dr. Frühwein & Partner | created by nerd-d-sign, ska-design & Maximusweb